Mittwoch, 6. Juni 2018

06. Juni - Zitat Dr. Hawkins:

"Es ist unrealistisch und schließlich auch schädlich zu glauben, dass andere Menschen sowohl unsere eigenen persönlichen Maßstäbe, sittlichen Vorstellungen und Verhaltensmaßstäbe als auch unsere Deutung der Wirklichkeit übernehmen und danach leben ´sollten´. Projizierter Moralismus wird stets als ´sollte´ausgedrückt (wie beispielsweise die kindische US-amerikanische Ansicht, dass alle anderen Länder Demokratien sein ´sollten´) und führt oft zu Ressentiments (=Vorurteilen; Anmerk. Charlotte), Hass, Groll oder sogar zu Vergeltungsschlägen und natürlich auch zu Krieg. Man kann sich dafür entscheiden, die Versuchung, gewohnheitsmäßig zu verurteilen, zurückzuweisen, was wachsenden Frieden bescheren wird."

Huuuuuuui, da fühle ich mich aber bei der Nase gepackt... Wie oft benutzen wir die Formulierung "man sollte"....?!

Ich lasse los...

- die bewusste und/oder unbewusste Überzeugung, dass ich anderen überlegen (oder weit voraus) bin und ein Recht habe, sie zu belehren und/oder zu kritisieren.
- zu glauben, dass ich besser weiß, was gut für sie (die anderen!) ist.
- die alte Gewohnheit, mit anderen genauso streng wie mit mir selbst zu sein.
- den Ärger, wenn ich andere nicht überzeugen und für meinen Standpunkt einnehmen kann.
- die Vorstellung, dass ich dann versagt habe.
- das Gefühl, ganz alleine dazustehen, wenn sich andere mir nicht bedingungslos anschließen.
- ausblenden zu wollen, dass das, was mich bei anderen stört, oft mein eigener Schatten ist.
- den ganzen Ehrgeiz, ein immer noch (moralisch) besserer Mensch werden zu wollen, der über jeden Zweifel erhaben und ein - auch moralisches - Vorbild ist.
- mich und andere unter Druck zu setzen und immer neue Zwänge zu kreieren.
- die Gewohnheit, alles sofort zu beurteilen und in meinen Schubladen abzulegen - und vermeintlich "über den
Dingen" zu stehen.
- alles, wovon ich überzeugt bin, dass man/frau so sein, denken und handeln "sollte".

Und ich öffne mich...

- und übe mich in Neutralität allem gegenüber, was ich in der Vergangenheit bewertet, gewohnheitsmäßig verurteilt und/oder (als moralisch verwerflich) zurückgewiesen habe.
- und schiebe meine persönlichen Maßstäbe vorerst zur Seite, damit ich alles, was von außen und von anderen kommt, wertfrei nebeneinanderstellen und erst einmal auf mich wirken lassen kann.
- und bitte die QUELLE DES LEBENS, dass sie mich von meinem Tunnelblick und meinen begrenzten persönlichen Sichtweisen und Maßstäben befreit.
- für die Bereitschaft, von anderen zu lernen, indem ich mir ihre Beweggründe und Sichtweisen bewusst mache und sie als Mitmenschen auf Augenhöhe begreife.
-  für die innere Weite und Freiheit, aufmerksam zuzuhören und mit wachem Blick und Bewusstsein zuzuschauen.
- und halte mich mit jedwedem Urteil zurück.
- und entscheide mich - immer wieder von neuem - für mein wahres, bedingungslos liebendes und großherziges (GÖTTLICHES) SELBST.
- und lasse mich von IHM ermutigen, Grenzen zu überschreiten und eigenverantwortlich zu leben, ohne mich zu erklären und ohne andere zu belehren. ALLES darf SEIN, bei den anderen genauso wie bei mir.
- und schicke den Moralapostel in mir auf den Mond und verbünde mich mit meinem Herzen, das durch die LIEBE GOTTES erstrahlt und auf alles einen liebevollen, mitfühlenden Blickwinkel hat.

Und dafür öffne ich mich: den Weg der Freundschaft mit GOTT und meinem GÖTTLICHEN SELBST zu gehen - erwachsen und frei von dem Zwang, irgendetwas (sein) zu müssen oder zu sollen.

Ich schließe Frieden mit mir und ALLEM, so wie es IST. Denn DAS ist für mich die beste Grundlage, in meiner Neutralität zu wachsen und mit ALLEM im Frieden zu sein.

Und dafür DANKE ich - selbstverantwortlich und grenzenlos FREI.

SO HAM.


Quelle für diesen Blog:
"Entlang des Pfades zur Erleuchtung - 365 tägliche Betrachtungen von Dr. med., Dr. phil. David R. Hawkins - herausgegeben von Scott Jeffrey", Sheema Medien Verlag, ISBN 978-3-931560-26-3.

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