Sonntag, 11. März 2018

11. März - Zitat Dr. Hawkins:

"Auf dem spirituellen Pfad begegnet man Blockaden und Versuchungen, und es treten Zweifel und Ängste auf. Man nennt sie mit der klassischen Ausdrucksweise ´Prüfungen´. Sie steigen aus dem Ego auf, das keinen Geschmack am Aufgeben seiner Herrschaft findet. Man überwindet sie durch erneute Bestätigung der Ziele und Verpflichtungen, wie auch durch Verstärkung entgegenwirkender Prinzipien, wie Widmung, Durchhaltevermögen, Standfestigkeit, Mut, Überzeugung und Absicht. Je größer die Herausforderung, desto größer ist die Entwicklung innerer Stärke, Entschlossenheit und Entscheidungskraft. Durch Beharrlichkeit und Disziplin kann man erkennen, dass Versuchungen eigentlich nur Wahlmöglichkeiten sind, die man lediglich zurückzuweisen braucht. Sie rufen nicht nach Angriff und Verneinung."  

Also kann man/frau durch Beharrlichkeit, Durchhaltevermögen und Disziplin erkennen, dass Versuchungen eigentlich nur Wahlmöglichkeiten sind, die man lediglich zurückzuweisen braucht? Das klingt bei Dr. Hawkins so einfach…und ist trotzdem ein weiterer wichtiger Baustein auf unserem "Weg des Herzens" (Anmerk. Charlotte).


Ich lasse los...                                                                                                                                                                                                                                             
- immer wieder der Versuchung zu erliegen, meinem Ego zu erlauben, sich aufzublähen und nur auf den eigenen Vorteil zu schauen.
- die stetigen Prüfungen des Lebens zu beklagen und mich als Opfer zu fühlen.
- den Ärger auf GOTT/die QUELLE DES LEBENS, wenn ER/SIE mich immer wieder vor neue Herausforderungen stellt.
- die Frustration und den Stillstand in der Überzeugung, dass ich auf meinem Weg nicht weiter vorankomme und/oder auch nicht mehr weitergehen will in der Vorstellung, dass sich negative Erfahrungen aus der Vergangenheit auf meine Zukunft projizieren... (in der Therapie nennt man das Retraumatisierung - der Horror jedes verantwortungsbewusst arbeitenden Therapeuten; mit Releasing greifen wir dabei allerdings wirklich ganz tief hinein und auch weit zurück und "lassen los" - an der eigentlichen Wurzel des Problems und immer mit Unterstützung des "Höheren Selbstes", das den eigentlichen Loslass-Prozess lenkt; Anmerk. Charlotte).
- die Angst, für die Prüfungen des Lebens nicht genügend Kraft zu haben und dabei die Vorstellungen der Menschen zu übernehmen, die ich liebe und/oder an denen ich mich orientiere - z.B. auch um die Zugehörigkeit zu meiner Familie nicht zu verlieren (für uns Familienaufsteller klingt das dann nach einem "Auftrag"...; Anmerk. Charlotte).
- die Überzeugung, dass ich keine Wahl habe und mich dem Leben und seinen Prüfungen beugen muss. 

Und ich öffne mich...
                                                                                                                                                                                                                          
- Durchhaltevermögen, Standfestigkeit, Mut und innere Überzeugung als der Versuchung entgegengesetzte Prinzipien soweit als möglich zu verstärken.
- neutral und so mutig zu sein, dass ich zu (manchmal sehr subtilen) Versuchungen "Nein" sagen und meinen Weg unbeschwert fortsetzen kann.
- und entscheide mich, mein Leben mit allem, was dazu gehört, GOTT/DER QUELLE DES LEBENS zu widmen.
- innere Stärke zu entwickeln, dadurch dass ich Versuchungen immer früher erkenne und sie entschieden zurückweise.
- für Entschlossenheit und Entscheidungskraft aus der Mitte meines Herzens.
- und sage beherzt "Ja", und beherzt "Nein", und übe mich darin, nichts zu erzwingen. 
- und lasse alles erst einmal wirken und behalte meine Ziele und meine Aufgaben - ohne Zwang und ohne inneren Zeitplan - bedingungslos im Blick.
- und wähle, den Prüfungen des Lebens mit Vertrauen und Herzenswärme entgegen zu gehen.
- und treffe meine Entscheidungen zum Wohl des GROSSEN GANZEN – in Ruhe, Sorgfalt und großer Klarheit.
- und schaue den Versuchungen, die mein Ego mir immer wieder als die "ultimative Chance" schmackhaft machen will, mitten ins Gesicht, bevor ich mich davon distanziere (z.B. indem ich GOTT/die QUELLE DES LEBENS um Klarheit und den Mut dazu bitte...).
                                    
Und dafür öffne ich mich,
für Durchhaltevermögen, Standfestigkeit, Mut, Überzeugung und die Absicht, mein Leben nur noch GOTT/der GÖTTIN/der QUELLE zu widmen, entscheide ich mich,
im Unterscheiden und in Beharrlichkeit übe ich mich,
und für mein mehr und mehr leichteres und auch zunehmend von Versuchungen befreites Leben
DANKE ich

- auch weil ich JETZT weiß, dass mich - als GOTTESDIENER/IN auf dem Weg des Herzens - nichts mehr blind und taub und selbstherrlich macht.

Und wie sagt Khalil Gibran so schön und beendet damit jeden Wettstreit um den ersten Platz an GOTTES Seite: "In der Waagschale Gottes ist das Leben eines Menschen ebenso viel wert wie das eines anderen."

Betrachten wir das Gold im eigenen Herzen, aber vergessen wir nie, dass es ein Geschenk GOTTES/der QUELLE ALLEN LEBENS ist.

Werden wir GoldschürferInnen miteinander und füreinander. In Liebe und Dankbarkeit.

SO HAM.